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Verband Deutscher Haarchirurgen

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Interessierten das Wissen und die Erfahrung von Ärzten bereitzustellen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Haartransplantationen beschäftigen.

Aktuelles

Jahresbericht 2018 des Verbandes Deutscher Haarchirurgen e.V. Berlin (VDHC)

Das Jahrestreffen des Verbandes Deutscher Haarchirurgen e.V. Berlin (VDHC) fand am 15./16.6.2018 im Rahmen des IGÄM-Kongresses (Internationale Gesellschaft für ästhetische Medizin) in der Inselhalle in Lindau/Bodensee statt. Vorrangige Aufgabe unseres Verbandes ist der fachliche Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung auf dem Gebiet der Haartransplantation. Demzufolge fand am Samstag ein sehr gut besuchtes vierstündiges „Haar-Panel“ mit anschließendem „live patient viewing“ und Vorträgen statt. Den gesamten Jahresbericht finden Sie hier zum Download.

Wozu ein Verband?

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Interessierten das Wissen und die Erfahrung von Ärzten bereitzustellen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Haartransplantationen beschäftigen. Aufklärung, Information und Beratung sind beste Voraussetzungen für den Patienten, der sich möglicherweise einer Haartransplantation unterziehen möchte.

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat folgende Aufgaben:

  • Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Haartransplantation
  • Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vereinigungen im In- und Ausland
  • Förderung medizinischer Fort- und Weiterbildung von Ärzten
  • Information, Beratung und Unterstützung von Interessenten & Patienten
  • Förderung seriöser medizinischer Verfahren und Methoden mit geringstmöglichem Risiko und Langzeiterfolgsaussichten

Das bedeutet für Sie?

  • Aufklärung durch den Versand neutraler Informationsbroschüren und des Mitgliederverzeichnisses
  • Ständiger Informationsaustausch der im Verband zusammengeschlossenen Haarchirurgen über neuste Methoden, Instrumente, Medikamente
  • Sicherheit bei der Wahl des Chirurgen
  • Ärzte, die eine Haartransplantation durchführen wollen, müssen über eine angemessene Ausbildung und Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Wir haben daher umfassende Richtlinien zu Training und Ausbildung erstellt.
  • Weitere Information über Haarausfall bei Männern und Frauen und deren Behandlung siehe: S3 Leitlinien zur Androgenetischen Alopezie
  • Hilfe bei nicht zufrieden stellenden Behandlungen

Informationsbroschüre zum Thema Haarchirurgie

Sie haben die Möglichkeit, über das Kontaktformular unsere Informationsbroschüre anzufordern.

Verfahren der Haartransplantation

Spenderhaarwurzeln für eine Haartransplantation

Die Haartransplantation kann bei Männern und Frauen durchgeführt werden. Aus dem eigenen Haarkranz werden Haarwurzeln entnommen und in die kahlen oder wenig behaarten Gebiete umverteilt. Die Entnahme von anderen Personen ist nicht möglich. Auch das Klonen / Vermehren von Haarwurzeln ist derzeit noch nicht ausgereift. Für Männer mit erblich bedingtem Haarausfall besonders wichtig: Die Haarwurzeln aus dem eigenen Haarkranz sind unempfindlich für männliches Hormon und behalten diese Eigenschaft auch nach der Transplantation. Darum produzieren diese Haarwurzeln lebenslang Haarwuchs, der alles entscheidende Vorteil der Haartransplantation. Ein dauerhafter Haarwuchs auf ehemals kahlen Stellen ist somit möglich.

Entnahmetechniken für Haarwurzeln aus dem Haarkranz

Die Haare wachsen in kleinen natürlichen Gruppen, den follicular units (FU) mit 1-4 Haaren. Die Entnahme dieser Haarwurzelgruppen erfolgt in örtlicher Betäubung durch

  • Entnahme eines schmalen Hautstreifens und anschließende Präparation der Haarwurzeln unter dem Mikroskop oder mittels Lupenbrille (Streifentechnik, FUI Technik)
  • Entnahme jeder Gruppe im Einzelnen mittels Hohlbohrer (Einzelentnahme, FUE Technik)

Schlüsselpunkte dabei sind die möglichst gering zu haltende Verletzung der Haarwurzeln bei der Entnahme und die spätere "unsichtbare" Narbenbildung. Beide Techniken können bei fachgerechter Ausführung und gut beschaffener Haut exzellente Narben liefern, die später kaum oder gar nicht sichtbar sind. Die Entnahmestelle nach FUT wird vernäht, der Faden muss entfernt werden oder löst sich von allein auf. Bei der FUE Technik bleiben die vielen kleinen Entnahmestellen offen und verheilen nach wenigen Tagen. Gleich welche Entnahmetechnik zur Anwendung kommt, wenn der Operateur darin über Jahre geübt ist, sind Komplikationen im Sinne von breiten oder großen Narben selten und korrierbar.

Streifenentnahme (FUI, FUT, Strip)

Das Entnahmegebiet wird kurz rasiert. Der Streifen ist meist 1-1,5 cm hoch und je nach Bedarf an Transplantaten 10-35 cm lang. Pro cm2 lassen sich je nach individueller Haardichte 60 – 120 follicular units präparieren (Mikroskopische Präparation erforderlich). Durch spezielle Instrumente werden kaum Haarwurzeln beim Herausnehmen des Streifens verletzt. Neuere Nahttechniken werden so durchgeführt, dass im Idealfall später auch durch die Narbe hindurch wieder neue Haare wachsen.

Es verbleibt eine lineare, wenige mm breite, anfangs noch leicht gerötete Narbe, die durch das Resthaar überkämmt werden kann (Haarlänge mindestens 1 cm, besser 2,5 cm). Die lineare / strichförmige Narbe wird sichtbar, wenn die Haarlänge unter 0,5 cm beträgt und die Resthaare sehr dünn verteilt sind.

Zusammenfassung mit Vor- und Nachteilen Streifenentnahme

  • Sehr große Mengen an follicular units können in einer Behandlung transplantiert werden, nämlich bis zu 2.500 und mehr
  • Die Entnahmestelle ist sofort überkämmbar und dadurch quasi nicht sichtbar
  • Die optische Dichte des Haarkranzes/Haarkleid bleibt weitestgehend gleich
  • Bei erneuter Haartransplantation kann man die alte Narbe wieder mit entfernen, so dass im Idealfall immer nur eine Narbe verbleibt
  • Durch jahrelange Erfahrung und Studien sichere Anwuchsrate über 90-98%, da um die Haarwurzeln eine vor Austrocknung und Quetschen schützende Gewebehülle verbleibt
  • Gut geeignet für Patienten, die ihre Haare niemals ganz kurz rasieren werden, jedoch in einer OP eine maximale Ausbeute an Spenderhaar mit minimalen Verlusten wünschen
  • Optimale Ausnutzung des Spenderareals bzw. hohe verbleibende Entnahmereserve für weitere Folgebehandlungen mittels FUT oder FUE

Einzelhaargruppenentnahme (FUE)

Das Entnahmegebiet wird kurz rasiert. Pro cm2 kann man 12-15 follicular units entnehmen. Für große Transplantatzahlen sind deshalb große Flächen kurz zu rasieren. Dadurch erhöht sich die Menge des Betäubungsmittels und Anzahl der Injektionen. Durch spezielle Instrumente ist die Verletzungsgefahr der Haarwurzeln minimiert, sie hängt von der Konzentrationsfähigkeit des Operateurs über eine längere Zeit und der Kopfhaut- und Haarsituation des Patienten ab.

Die Haarwurzeln sollen auf Verletzung unter dem Mikroskop kontrolliert werden. Die Entnahmestelle wird nicht vernäht, bleibt offen und die punktförmigen Entnahmestellen (0,7-1,5 mm Durchmesser) verschließen sich unmittelbar am Behandlungstag. Viele kleine Krusten sind noch etwa 5-7 Tage sichtbar. Leichte Rötungen können wegen der in dem Bereich kurz rasierten Haare länger sichtbar sein. Es verbleiben später kleine punktförmige Lücken. Diese kleinen Narbenpunkte sind bei geringer Anzahl pro qcm später kaum oder gar nicht mit dem bloßen Auge sichtbar.

Zusammenfassung mit Vor- und Nachteilen der FUE Technik

  • kein Schnitt und keine Naht erforderlich
  • Zahl der zu transplantierenden Follicular units pro Tag geringer, bei einem Operateur etwa 700-1500
  • bei geringen Mengen (300-500 fu’s) und langem Haar ist die Entnahmestelle überkämmbar, bei großen Mengen 1000-1500 fu’s ist sie u. U. fast immer sichtbar
  • bei dichter Entnahme (Folgebehandlungen) ebenfalls keine Kurzhaarfrisur mehr möglich
  • größere FU schwieriger bzw. mit mehr Verlustrisiko zu entnehmen, deshalb insgesamt etwas weniger Haare pro FU, d.h. weniger Haare bei gleicher Transplantatzahl
  • noch nicht durch allgemeine Erfahrung und Studien abgesicherte gleich hohe Anwuchsrate wie bei Streifenentnahme, tendenziell empfindlichere Haarwurzeln mit weniger schützender und zur Ernährung bis zum Anwachsen notwendiger Gewebehülle
  • Bei erneuter Entnahme dünnt sich der Haarkranz weiter aus oder es muss auf andere Stellen, wenn möglich, ausgewichen werden
  • Gefahr, bei der Entnahme in einen unsicheren Bereich hormonempfindlicher, weniger dauerhafter Haare zu geraten
  • Haarkranz/Haarkleid im Entnahmebereich dünnt sich optisch aus
  • Punktförmige Entnahme von Haarwurzeln überall am Körper möglich, wenn auch die Qualität von Körperhaar selten gut für die Transplantation geeignet ist
  • Gut geeignet für sehr junge Patienten, die noch nicht wissen, ob sie später einmal alle ihre Kopfhaare abrasieren

Im Verband sind folgende Ärzte auf Eigenhaartransplantation spezialisiert:

Häufige Fragen

Was kann ich gegen Haarausfall tun?
Zuerst muss die Ursache des Haarproblems geklärt werden. Nach schweren Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Stress oder auch nach einer Schwangerschaft kann es vorübergehend zu dünnem Haar oder verstärktem Haarverlust kommen. Ist der Grund gefunden und behandelt, dann kann meist gelassen auf den wiederkehrenden Haarwuchs gewartet werden. Die Behandlung des dauerhaften Haarausfalls hängt vom jeweiligen Verlauf ab. In einem frühen Stadium des erblich bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) können Medikamente den weiteren Haarausfall stoppen und müssen daher lebenslang genommen werden. Sind schon lichte Stellen, Kahlheit oder Narben vorhanden, ist eine Eigenhaarverpflanzung sinnvoll. Es können aber auch beide Behandlungsformen kombiniert werden.
Warum sind ärztliches Beratungsgespräch und Voruntersuchung so wichtig?
Das Beratungsgespräch mit der Voruntersuchung beim Haarchirurgen gibt Ihnen konkrete Informationen darüber, welche Behandlungsformen für sie geeignet sind und welche Resultate Sie erwarten können. Dabei wird nicht nur Ihre aktuelle Situation, z. B. ihre Spenderfläche, beurteilt, sondern auch die zukünftige Entwicklung berücksichtigt und ein persönliches Behandlungskonzept erstellt. Viele Fragen ergeben sich häufig erst im persönlichen Gespräch und können hier in Ruhe und kompetent beantwortet werden.
Warum ist das Beratungsgespräch nicht kostenlos?
Ein Arzt/Ärztin darf Sie nach ärztlichem Standesrecht nicht kostenlos behandeln. Dazu gehören auch die Information und die Aufklärung zu einer Behandlung. Eine kostenlose Beratung kann daher nur von nichtärztlichen Unternehmen angeboten werden. Die Kosten der Beratung können später bei den Behandlungskosten berücksichtigt werden.
Ist die Haartransplantation schmerzhaft und wie lange dauert sie?
Die Behandlung ist durch die örtliche Betäubung völlig schmerzlos. Die Behandlung dauert je nach Umfang der zu behandelten Fläche etwa 2-5 Stunden.
Was soll ich nach der Behandlung beachten?
Am Tag der Operation nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und sich in den ersten Tagen nach der Transplantation nicht körperlich stark belasten. Für etwa 3 Wochen sollten Sie schweißtreibenden Sport und Sauna meiden und die behandelten Flächen nicht starker Sonnenbestrahlung, Solarium oder Salzwasser aussetzen. Der Faden am Hinterkopf wird nach ca. 10 Tagen wieder entfernt.
Wie sehe ich nach der Behandlung aus?
Durch das Überkämmen mit eigenen Haaren oder durch Tragen einer leichten Kopfbedeckung ist die Transplantation meist kaum zu erkennen. Schon nach 2-3 Tagen nach der Behandlung können Sie wieder regelmäßig die Haare waschen. Für 10-14 Tage bilden sich kleine Krusten auf den eingesetzten Transplantaten und die Haut ist leicht gerötet. Vorübergehend kann eine leichte bis mittlere Schwellung auf der Stirn eintreten.
Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?
Die Haartransplantation ist ein Eingriff in örtlicher Betäubung in den oberen Schichten der Haut. Dementsprechend ist bei fachgerechter Ausführung nur mit wenigen und leichten Nebenwirkungen zu rechnen. Diese sind individuell verschieden. Infektionen der Haut, länger anhaltende Taubheit im Behandlungsgebiet oder auffällige Narbenbildung sind äußerst selten und heilen fast immer folgenlos wieder ab. Ihr beratender Arzt wird Sie ausführlich über mögliche Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen aufklären und mit Ihnen gemeinsam den medizinischen Aufklärungsbogen zur Haartransplantation erörtern.
Welche Haardichte kann ich erwarten?
Nach einer Haartransplantation wachsen die Haare gleichmäßig und sehr natürlich an ihrem neuen Platz. Die Haardichte variiert mit dem Behandlungskonzept (Verhältnis von Spender - und Empfängerfläche ). Ziel ist eine Haardichte, die einem natürlichen Haarbild entspricht. Die Haardichte der Jugendzeit kann mit einer Eigenhaarverpflanzung gewöhnlich nicht mehr erreicht werden. Haben Sie schon ganz kahle Stellen, dann werden nach der ersten Behandlung winzige Lücken zwischen den verpflanzten Haaren sichtbar bleiben. Wird eine höhere Haardichte gewünscht, dann kann eine weitere Behandlung etwa 12 - 14 Wochen nach dem Ersteingriff erfolgen.
Kann ich nach der Behandlung in Urlaub fahren?
Auf Urlaub brauchen Sie nicht zu verzichten. Bitte starke körperliche Belastung vermeiden, die transplantierten Gebiete vor direkter Sonne und Salzwasser schützen, Haare regelmäßig mit sauberem Wasser waschen.
Wann wachsen die neuen Haare?
Nach der Transplantation wachsen die transplantierten Haare meist einige Millimeter weiter, um dann vorübergehend auszufallen. Die neuen Haare erscheinen ca. 12 Wochen nach der Behandlung und wachsen dann wie gewohnt etwa 1cm pro Monat. Sie können wie das übrige Haar geschnitten, getönt, gefärbt oder dauergewellt werden.
Werde ich die transplantierten Haare wieder verlieren?
Nein - wenn die Haarwurzeln aus der richtigen Spenderfläche entnommen wurden. Sie haben dann auch die richtige genetische Information und produzieren lebenslang Haarwuchs.
Können auch Haare von anderen Körperstellen entnommen werden?
Prinzipiell ja, doch wegen unterschiedlicher Struktur, Farbe, Stärke und Wachstumsverhalten sollten Sie dieses Vorhaben genau mit dem behandelnden Arzt besprechen. Haare aus anderen Körperregionen sind bei einer Erstbehandlung ungeeignet; höchstens kann man sie zur weiteren Verdichtung benutzen, aber erst dann, wenn die Spenderfläche am Hinterkopf erschöpft ist.
Kann ich mir Haarwurzeln von anderen Menschen transplantieren lassen?
Leider nicht. Bei einer Eigenhaartransplantation werden neben Haarwurzeln auch kleinste Gewebeanteile mitverpflanzt. Körperfremdes Gewebe würde hier abgestoßen und fremde Haarwurzeln zerstört werden.
Welche Technik ist die beste?
In den letzten Jahren haben sich die Entnahme- und Transplantationstechniken immer mehr verbessert, weil verfeinert. Dadurch sind Nebenwirkungen und spätere optische Auffälligkeiten minimiert worden. Welche Technik für Sie genau die beste ist, entscheidet der behandelnde Arzt im Beratungsgespräch. Wichtig ist, dass der Arzt die Technik beherrscht, mit der er Sie behandelt. Fragen Sie nach der Zahl der erfolgreich durchgeführten Operationen mit dieser Technik.
Was ist die FUE Technik?
Bei der "follicular unit extraction" werden die Transplantate einzeln mit einer kleinen rotierenden Hohlnadel und Pinzetten aus der Kopfhaut entnommen. Ein robotergestütztes 'Anbohren' der FU ist ebenfalls verfügbar, bietet jedoch dem Patienten derzeit keine wesentlichen Vorteile und muss weiterhin mit manueller Pinzettenentnahme kombiniert werden. Es muss darauf geachtet werden, dass dabei möglichst wenige einzelne Haarwurzeln verletzt werden. Damit am Hinterkopf keine großen Narben entstehen, muss zwischen den Entnahmepunkten genügend Abstand gelassen werden. Daher muss eine große Fläche am Hinterkopf kurz rasiert werden und es dauert einige Wochen, bis die Haare wieder nachgewachsen sind. Haarchirurgen mit langjähriger Erfahrung kennen diese Methode prinzipiell noch aus der Zeit der Stanzzylinderentnahme. Nach der Entnahme werden die Transplantate wie gewohnt wieder eingepflanzt. Ob die FUE Technik die geeignete Methode für Sie ist, kann nur individuell in der Voruntersuchung entschieden werden.
Welche Alternativen habe ich?
Medikamente die den Haarausfall stoppen bzw. verlangsamen, können bei erblich-hormonellem Haarausfalls verschrieben werden. Geeignet ist diese Behandlung besonders für frühe Stadien der androgenetischen Alopezie, wenn die Haare noch sehr dicht stehen. Bei Kahlflächen ist diese Therapie weniger Erfolg versprechend. Wird das Medikament abgesetzt, geht der Haarausfall weiter, wie genetisch (erblich) festgelegt. Perücke, Toupet, Haarergänzung sind dann geeignet, wenn eine sehr hohe Haardichte gewünscht wird, die mit einer Eigenhaartransplantation nicht zu erreichen ist. In der Regel müssen 2 Haarteile angeschafft werden, die etwa 1 Jahr halten. Der Tragekomfort ist individuell sehr verschieden.
Was bedeutet Haar - Implantation
Es werden Kunsthaare aus Plastik (englisch "Fiberhair") verwendet und mit einem besonderen Instrument in die Kopfhaut eingestochen. Durch eine Fremdkörperreaktion kommt es zu einer Verankerung in der Haut. Die Kunsthaarfäden müssen speziell gepflegt und ein bestimmter Prozentsatz muss regelmäßig ersetzt werden. Das Risiko für chronische Infektionen ist erhöht. Der Verband deutscher Haarchirurgen lehnt die Kunsthaarimplantation ab.
Was kostet die Haartransplantation?
Die Kosten richten sich nach der Anzahl der benötigten Transplantate, dem Schwierigkeitsgrad der Behandlung und natürlich Ihren individuellen Vorstellungen. Daher ist eine verbindliche Honorarvereinbarung immer Teil des ärztlichen Beratungsgespräches. Rechnen Sie ab 3000 Euro für sehr kleine Flächen. Vorsicht bei Lockangeboten aus dem Ausland. Hier besteht u. U. kein Rechtsschutz und bei Problemen ist der behandelnde Arzt weit vom Heimatort entfernt. Bedenken Sie: Billig und gut gehen selten zusammen.

Kontakt

Verband Deutscher Haarchirurgen e.V.
Stromstraße 4
D - 10555 Berlin
Tel.: 030 /740 744 740
Fax.: 030/740 744 755

Impressum

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1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a)    personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b)    betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c)    Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d)    Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e)    Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f)     Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g)    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h)    Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i)      Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j)      Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k)    Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

Verband Deutscher Haarchirurgen e.V.

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Deutschland
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3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

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4. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

5. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

6. Rechte der betroffenen Person

  • a)    Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b)    Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c)    Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d)    Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e)    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f)     Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. wenden.

  • g)    Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Die Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet die Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h)    Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i)      Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

7. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

8. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

9. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

10. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

11. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Bremen tätig ist, in Kooperation mit dem Anwalt für Datenschutzrecht Christian Solmecke erstellt.

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