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Verband Deutscher Haarchirurgen

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Interessierten das Wissen und die Erfahrung von Ärzten bereitzustellen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Haartransplantationen beschäftigen.

Wozu ein Verband?

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Interessierten das Wissen und die Erfahrung von Ärzten bereitzustellen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Haartransplantationen beschäftigen. Aufklärung, Information und Beratung sind beste Voraussetzungen für den Patienten, der sich möglicherweise einer Haartransplantation unterziehen möchte.

Der Verband Deutscher Haarchirurgen e.V. hat folgende Aufgaben:

  • Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Haartransplantation
  • Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vereinigungen im In- und Ausland
  • Förderung medizinischer Fort- und Weiterbildung von Ärzten
  • Information, Beratung und Unterstützung von Interessenten & Patienten
  • Förderung seriöser medizinischer Verfahren und Methoden mit geringstmöglichem Risiko und Langzeiterfolgsaussichten

Das bedeutet für Sie?

  • Aufklärung durch den Versand neutraler Informationsbroschüren und des Mitgliederverzeichnisses
  • Ständiger Informationsaustausch der im Verband zusammengeschlossenen Haarchirurgen über neuste Methoden, Instrumente, Medikamente
  • Sicherheit bei der Wahl des Chirurgen
  • Ärzte, die eine Haartransplantation durchführen wollen, müssen über eine angemessene Ausbildung und Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Wir haben daher umfassende Richtlinien zu Training und Ausbildung erstellt.
  • Hilfe bei nicht zufrieden stellenden Behandlungen

Informationsbroschüre zum Thema Haarchirurgie

Sie haben die Möglichkeit, über das Kontaktformular unsere Informationsbroschüre anzufordern.

Verfahren der Haartransplantation

Spenderhaarwurzeln für eine Haartransplantation

Die Haartransplantation kann bei Männern und Frauen durchgeführt werden. Aus dem eigenen Haarkranz werden Haarwurzeln entnommen und in die kahlen oder wenig behaarten Gebiete umverteilt. Die Entnahme von anderen Personen ist nicht möglich. Auch das Klonen / Vermehren von Haarwurzeln ist derzeit noch nicht ausgereift. Für Männer mit erblich bedingtem Haarausfall besonders wichtig: Die Haarwurzeln aus dem eigenen Haarkranz sind unempfindlich für männliches Hormon und behalten diese Eigenschaft auch nach der Transplantation. Darum produzieren diese Haarwurzeln lebenslang Haarwuchs, der alles entscheidende Vorteil der Haartransplantation. Ein dauerhafter Haarwuchs auf ehemals kahlen Stellen ist somit möglich.

Entnahmetechniken für Haarwurzeln aus dem Haarkranz

Die Haare wachsen in kleinen natürlichen Gruppen, den follicular units (FU) mit 1-4 Haaren. Die Entnahme dieser Haarwurzelgruppen erfolgt in örtlicher Betäubung durch

  • Entnahme eines schmalen Hautstreifens und anschließende Präparation der Haarwurzeln unter dem Mikroskop oder mittels Lupenbrille (Streifentechnik, FUI Technik)
  • Entnahme jeder Gruppe im Einzelnen mittels Hohlbohrer (Einzelentnahme, FUE Technik)

Schlüsselpunkte dabei sind die möglichst gering zu haltende Verletzung der Haarwurzeln bei der Entnahme und die spätere "unsichtbare" Narbenbildung. Beide Techniken können bei fachgerechter Ausführung und gut beschaffener Haut exzellente Narben liefern, die später kaum oder gar nicht sichtbar sind. Die Entnahmestelle nach FUT wird vernäht, der Faden muss entfernt werden oder löst sich von allein auf. Bei der FUE Technik bleiben die vielen kleinen Entnahmestellen offen und verheilen nach wenigen Tagen. Gleich welche Entnahmetechnik zur Anwendung kommt, wenn der Operateur darin über Jahre geübt ist, sind Komplikationen im Sinne von breiten oder großen Narben selten und korrierbar.

Streifenentnahme (FUI, FUT, Strip)

Das Entnahmegebiet wird kurz rasiert. Der Streifen ist meist 1-1,5 cm hoch und je nach Bedarf an Transplantaten 10-35 cm lang. Pro cm2 lassen sich je nach individueller Haardichte 60 – 120 follicular units präparieren (Mikroskopische Präparation erforderlich). Durch spezielle Instrumente werden kaum Haarwurzeln beim Herausnehmen des Streifens verletzt. Neuere Nahttechniken werden so durchgeführt, dass im Idealfall später auch durch die Narbe hindurch wieder neue Haare wachsen.

Es verbleibt eine lineare, wenige mm breite, anfangs noch leicht gerötete Narbe, die durch das Resthaar überkämmt werden kann (Haarlänge mindestens 1 cm, besser 2,5 cm). Die lineare / strichförmige Narbe wird sichtbar, wenn die Haarlänge unter 0,5 cm beträgt und die Resthaare sehr dünn verteilt sind.

Zusammenfassung mit Vor- und Nachteilen Streifenentnahme

  • Sehr große Mengen an follicular units können in einer Behandlung transplantiert werden, nämlich bis zu 2.500 und mehr
  • Die Entnahmestelle ist sofort überkämmbar und dadurch quasi nicht sichtbar
  • Die optische Dichte des Haarkranzes/Haarkleid bleibt weitestgehend gleich
  • Bei erneuter Haartransplantation kann man die alte Narbe wieder mit entfernen, so dass im Idealfall immer nur eine Narbe verbleibt
  • Durch jahrelange Erfahrung und Studien sichere Anwuchsrate über 90-98%, da um die Haarwurzeln eine vor Austrocknung und Quetschen schützende Gewebehülle verbleibt
  • Gut geeignet für Patienten, die ihre Haare niemals ganz kurz rasieren werden, jedoch in einer OP eine maximale Ausbeute an Spenderhaar mit minimalen Verlusten wünschen
  • Optimale Ausnutzung des Spenderareals bzw. hohe verbleibende Entnahmereserve für weitere Folgebehandlungen mittels FUT oder FUE

Einzelhaargruppenentnahme (FUE)

Das Entnahmegebiet wird kurz rasiert. Pro cm2 kann man 12-15 follicular units entnehmen. Für große Transplantatzahlen sind deshalb große Flächen kurz zu rasieren. Dadurch erhöht sich die Menge des Betäubungsmittels und Anzahl der Injektionen. Durch spezielle Instrumente ist die Verletzungsgefahr der Haarwurzeln minimiert, sie hängt von der Konzentrationsfähigkeit des Operateurs über eine längere Zeit und der Kopfhaut- und Haarsituation des Patienten ab.

Die Haarwurzeln sollen auf Verletzung unter dem Mikroskop kontrolliert werden. Die Entnahmestelle wird nicht vernäht, bleibt offen und die punktförmigen Entnahmestellen (0,7-1,5 mm Durchmesser) verschließen sich unmittelbar am Behandlungstag. Viele kleine Krusten sind noch etwa 5-7 Tage sichtbar. Leichte Rötungen können wegen der in dem Bereich kurz rasierten Haare länger sichtbar sein. Es verbleiben später kleine punktförmige Lücken. Diese kleinen Narbenpunkte sind bei geringer Anzahl pro qcm später kaum oder gar nicht mit dem bloßen Auge sichtbar.

Zusammenfassung mit Vor- und Nachteilen der FUE Technik

  • kein Schnitt und keine Naht erforderlich
  • Zahl der zu transplantierenden Follicular units pro Tag geringer, bei einem Operateur etwa 700-1500
  • bei geringen Mengen (300-500 fu’s) und langem Haar ist die Entnahmestelle überkämmbar, bei großen Mengen 1000-1500 fu’s ist sie u. U. fast immer sichtbar
  • bei dichter Entnahme (Folgebehandlungen) ebenfalls keine Kurzhaarfrisur mehr möglich
  • größere FU schwieriger bzw. mit mehr Verlustrisiko zu entnehmen, deshalb insgesamt etwas weniger Haare pro FU, d.h. weniger Haare bei gleicher Transplantatzahl
  • noch nicht durch allgemeine Erfahrung und Studien abgesicherte gleich hohe Anwuchsrate wie bei Streifenentnahme, tendenziell empfindlichere Haarwurzeln mit weniger schützender und zur Ernährung bis zum Anwachsen notwendiger Gewebehülle
  • Bei erneuter Entnahme dünnt sich der Haarkranz weiter aus oder es muss auf andere Stellen, wenn möglich, ausgewichen werden
  • Gefahr, bei der Entnahme in einen unsicheren Bereich hormonempfindlicher, weniger dauerhafter Haare zu geraten
  • Haarkranz/Haarkleid im Entnahmebereich dünnt sich optisch aus
  • Punktförmige Entnahme von Haarwurzeln überall am Körper möglich, wenn auch die Qualität von Körperhaar selten gut für die Transplantation geeignet ist
  • Gut geeignet für sehr junge Patienten, die noch nicht wissen, ob sie später einmal alle ihre Kopfhaare abrasieren

Im Verband sind folgende Ärzte auf Eigenhaartransplantation spezialisiert:

Häufige Fragen

Was kann ich gegen Haarausfall tun?
Zuerst muss die Ursache des Haarproblems geklärt werden. Nach schweren Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Stress oder auch nach einer Schwangerschaft kann es vorübergehend zu dünnem Haar oder verstärktem Haarverlust kommen. Ist der Grund gefunden und behandelt, dann kann meist gelassen auf den wiederkehrenden Haarwuchs gewartet werden. Die Behandlung des dauerhaften Haarausfalls hängt vom jeweiligen Verlauf ab. In einem frühen Stadium des erblich bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) können Medikamente den weiteren Haarausfall stoppen und müssen daher lebenslang genommen werden. Sind schon lichte Stellen, Kahlheit oder Narben vorhanden, ist eine Eigenhaarverpflanzung sinnvoll. Es können aber auch beide Behandlungsformen kombiniert werden.
Warum sind ärztliches Beratungsgespräch und Voruntersuchung so wichtig?
Das Beratungsgespräch mit der Voruntersuchung beim Haarchirurgen gibt Ihnen konkrete Informationen darüber, welche Behandlungsformen für sie geeignet sind und welche Resultate Sie erwarten können. Dabei wird nicht nur Ihre aktuelle Situation, z. B. ihre Spenderfläche, beurteilt, sondern auch die zukünftige Entwicklung berücksichtigt und ein persönliches Behandlungskonzept erstellt. Viele Fragen ergeben sich häufig erst im persönlichen Gespräch und können hier in Ruhe und kompetent beantwortet werden.
Warum ist das Beratungsgespräch nicht kostenlos?
Ein Arzt/Ärztin darf Sie nach ärztlichem Standesrecht nicht kostenlos behandeln. Dazu gehören auch die Information und die Aufklärung zu einer Behandlung. Eine kostenlose Beratung kann daher nur von nichtärztlichen Unternehmen angeboten werden. Die Kosten der Beratung können später bei den Behandlungskosten berücksichtigt werden.
Ist die Haartransplantation schmerzhaft und wie lange dauert sie?
Die Behandlung ist durch die örtliche Betäubung völlig schmerzlos. Die Behandlung dauert je nach Umfang der zu behandelten Fläche etwa 2-5 Stunden.
Was soll ich nach der Behandlung beachten?
Am Tag der Operation nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und sich in den ersten Tagen nach der Transplantation nicht körperlich stark belasten. Für etwa 3 Wochen sollten Sie schweißtreibenden Sport und Sauna meiden und die behandelten Flächen nicht starker Sonnenbestrahlung, Solarium oder Salzwasser aussetzen. Der Faden am Hinterkopf wird nach ca. 10 Tagen wieder entfernt.
Wie sehe ich nach der Behandlung aus?
Durch das Überkämmen mit eigenen Haaren oder durch Tragen einer leichten Kopfbedeckung ist die Transplantation meist kaum zu erkennen. Schon nach 2-3 Tagen nach der Behandlung können Sie wieder regelmäßig die Haare waschen. Für 10-14 Tage bilden sich kleine Krusten auf den eingesetzten Transplantaten und die Haut ist leicht gerötet. Vorübergehend kann eine leichte bis mittlere Schwellung auf der Stirn eintreten.
Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?
Die Haartransplantation ist ein Eingriff in örtlicher Betäubung in den oberen Schichten der Haut. Dementsprechend ist bei fachgerechter Ausführung nur mit wenigen und leichten Nebenwirkungen zu rechnen. Diese sind individuell verschieden. Infektionen der Haut, länger anhaltende Taubheit im Behandlungsgebiet oder auffällige Narbenbildung sind äußerst selten und heilen fast immer folgenlos wieder ab. Ihr beratender Arzt wird Sie ausführlich über mögliche Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen aufklären und mit Ihnen gemeinsam den medizinischen Aufklärungsbogen zur Haartransplantation erörtern.
Welche Haardichte kann ich erwarten?
Nach einer Haartransplantation wachsen die Haare gleichmäßig und sehr natürlich an ihrem neuen Platz. Die Haardichte variiert mit dem Behandlungskonzept (Verhältnis von Spender - und Empfängerfläche ). Ziel ist eine Haardichte, die einem natürlichen Haarbild entspricht. Die Haardichte der Jugendzeit kann mit einer Eigenhaarverpflanzung gewöhnlich nicht mehr erreicht werden. Haben Sie schon ganz kahle Stellen, dann werden nach der ersten Behandlung winzige Lücken zwischen den verpflanzten Haaren sichtbar bleiben. Wird eine höhere Haardichte gewünscht, dann kann eine weitere Behandlung etwa 12 - 14 Wochen nach dem Ersteingriff erfolgen.
Kann ich nach der Behandlung in Urlaub fahren?
Auf Urlaub brauchen Sie nicht zu verzichten. Bitte starke körperliche Belastung vermeiden, die transplantierten Gebiete vor direkter Sonne und Salzwasser schützen, Haare regelmäßig mit sauberem Wasser waschen.
Wann wachsen die neuen Haare?
Nach der Transplantation wachsen die transplantierten Haare meist einige Millimeter weiter, um dann vorübergehend auszufallen. Die neuen Haare erscheinen ca. 12 Wochen nach der Behandlung und wachsen dann wie gewohnt etwa 1cm pro Monat. Sie können wie das übrige Haar geschnitten, getönt, gefärbt oder dauergewellt werden.
Werde ich die transplantierten Haare wieder verlieren?
Nein - wenn die Haarwurzeln aus der richtigen Spenderfläche entnommen wurden. Sie haben dann auch die richtige genetische Information und produzieren lebenslang Haarwuchs.
Können auch Haare von anderen Körperstellen entnommen werden?
Prinzipiell ja, doch wegen unterschiedlicher Struktur, Farbe, Stärke und Wachstumsverhalten sollten Sie dieses Vorhaben genau mit dem behandelnden Arzt besprechen. Haare aus anderen Körperregionen sind bei einer Erstbehandlung ungeeignet; höchstens kann man sie zur weiteren Verdichtung benutzen, aber erst dann, wenn die Spenderfläche am Hinterkopf erschöpft ist.
Kann ich mir Haarwurzeln von anderen Menschen transplantieren lassen?
Leider nicht. Bei einer Eigenhaartransplantation werden neben Haarwurzeln auch kleinste Gewebeanteile mitverpflanzt. Körperfremdes Gewebe würde hier abgestoßen und fremde Haarwurzeln zerstört werden.
Welche Technik ist die beste?
In den letzten Jahren haben sich die Entnahme- und Transplantationstechniken immer mehr verbessert, weil verfeinert. Dadurch sind Nebenwirkungen und spätere optische Auffälligkeiten minimiert worden. Welche Technik für Sie genau die beste ist, entscheidet der behandelnde Arzt im Beratungsgespräch. Wichtig ist, dass der Arzt die Technik beherrscht, mit der er Sie behandelt. Fragen Sie nach der Zahl der erfolgreich durchgeführten Operationen mit dieser Technik.
Was ist die FUE Technik?
Bei der "follicular unit extraction" werden die Transplantate einzeln mit einer kleinen rotierenden Hohlnadel und Pinzetten aus der Kopfhaut entnommen. Ein robotergestütztes 'Anbohren' der FU ist ebenfalls verfügbar, bietet jedoch dem Patienten derzeit keine wesentlichen Vorteile und muss weiterhin mit manueller Pinzettenentnahme kombiniert werden. Es muss darauf geachtet werden, dass dabei möglichst wenige einzelne Haarwurzeln verletzt werden. Damit am Hinterkopf keine großen Narben entstehen, muss zwischen den Entnahmepunkten genügend Abstand gelassen werden. Daher muss eine große Fläche am Hinterkopf kurz rasiert werden und es dauert einige Wochen, bis die Haare wieder nachgewachsen sind. Haarchirurgen mit langjähriger Erfahrung kennen diese Methode prinzipiell noch aus der Zeit der Stanzzylinderentnahme. Nach der Entnahme werden die Transplantate wie gewohnt wieder eingepflanzt. Ob die FUE Technik die geeignete Methode für Sie ist, kann nur individuell in der Voruntersuchung entschieden werden.
Welche Alternativen habe ich?
2 Medikamente (Finasterid und Minoxidil), die den Haarausfall stoppen bzw. verlangsamen, können bei erblich-hormonellem Haarausfalls verschrieben werden. Geeignet ist diese Behandlung besonders für frühe Stadien der androgenetischen Alopezie, wenn die Haare noch sehr dicht stehen. Bei Kahlflächen ist diese Therapie weniger Erfolg versprechend. Wird das Medikament abgesetzt, geht der Haarausfall weiter, wie genetisch (erblich) festgelegt. Perücke, Toupet, Haarergänzung sind dann geeignet, wenn eine sehr hohe Haardichte gewünscht wird, die mit einer Eigenhaartransplantation nicht zu erreichen ist. In der Regel müssen 2 Haarteile angeschafft werden, die etwa 1 Jahr halten. Der Tragekomfort ist individuell sehr verschieden.
Was bedeutet Haar - Implantation
Es werden Kunsthaare aus Plastik (englisch "Fiberhair") verwendet und mit einem besonderen Instrument in die Kopfhaut eingestochen. Durch eine Fremdkörperreaktion kommt es zu einer Verankerung in der Haut. Die Kunsthaarfäden müssen speziell gepflegt und ein bestimmter Prozentsatz muss regelmäßig ersetzt werden. Das Risiko für chronische Infektionen ist erhöht. Der Verband deutscher Haarchirurgen lehnt die Kunsthaarimplantation ab.
Was kostet die Haartransplantation?
Die Kosten richten sich nach der Anzahl der benötigten Transplantate, dem Schwierigkeitsgrad der Behandlung und natürlich Ihren individuellen Vorstellungen. Daher ist eine verbindliche Honorarvereinbarung immer Teil des ärztlichen Beratungsgespräches. Rechnen Sie ab 3000 Euro für sehr kleine Flächen. Vorsicht bei Lockangeboten aus dem Ausland. Hier besteht u. U. kein Rechtsschutz und bei Problemen ist der behandelnde Arzt weit vom Heimatort entfernt. Bedenken Sie: Billig und gut gehen selten zusammen.

Kontakt

Verband Deutscher Haarchirurgen e.V.
Stromstraße 4
D - 10555 Berlin
Tel.: 030 /740 744 740
Fax.: 030/740 744 755

Impressum

www.vdhc.de ist ein Informationsdienst des Verbandes Deutscher Haarchirurgen e.V.

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Tel.: 030/740 744 740, Fax: 030/740 744 755

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Dr. med. Frank G. Neidel, Dr. med. Sibylle Eberle, Dr. med. Ursula Halsner (Anschrift über Geschäftsstelle)

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